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Wochenend-Bilanz des Ordnungsdienstes -Viele Einsätze im Stadtgebiet – nicht nur coronabedingt

stadt Koeln LogoDer Ordnungsdienst der Stadt Köln war und ist auch an diesem Wochenende im Einsatz, um die Einhaltung der Regeln der Corona-Schutzverordnung zu kontrollieren. Ferner sorgen die Mitarbeitenden bei dem hochsommerlichen Wetter für die Einhaltung der Regeln der Kölner Stadtordnung (KSO). Dabei stellten die Mitarbeitenden am Freitag und Samstag etliche Verstöße fest. Mehrere Verfahren wurden eingeleitet.    

Freitag, 26. Juni:

Das hochsommerliche Wetter am Freitag sorgte für eine Vielzahl an Einsätzen und Aufträgen über die Leitstelle. Bereits zur Mittagszeit gingen beim Ordnungsdienst vermehrt Beschwerden ein. Außendienst-Teams des Ordnungsdienstes kontrollierten bereits ab morgens zum Beispiel den Höhenfelder See (Köln-Höhenhaus). Dort hielten sich rund 50 Personen konform zu den Regeln der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW auf.  

Am frühen Nachmittag führten Teams eine Schwerpunktkontrolle im Bereich des Naturschutzgebiets Baadenberger Senke/Stöckheimer See im Stadtbezirk Ehrenfeld durch. Dort trafen die Einsatzkräfte rund 40 Personen an. Die Mitarbeitenden verwiesen die Personen des Areals. Den 40 angetroffenen Personen droht nun ein Bußgeldverfahren wegen des Betretungsverbots des Naturschutzgebiets.  

Im weiteren Verlauf des Nachmittags kontrollierten die Außendienst-Mitarbeitenden intensiv den Bereich Fühlinger See, der extrem gut besucht war. Mit Unterstützung der DLRG konnten einige Brückenspringer geahndet werden. Fünf Personen erwartet diesbezüglich ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren. Ferner nahmen Betroffene Verwarngelder wegen diverser Verstöße gegen die KSO an, unter anderem wegen unangeleinter Hunde und Wildgrillens. In 16 Fällen befanden sich Kfz unerlaubt in Grünflächen, was ebenso Verwarngelder nach sich zog.  

Am Abend kontrollierte der Ordnungsdienst das Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide. Dort verstießen 32 Personen gegen das Betretungsverbot, Ordnungswidrigkeiten-Verfahren werden eingeleitet. Ferner wurde eine Strafanzeige wegen Beleidigung der Außendienst-Mitarbeitenden erstattet. Als die Kräfte zu den Dienstwagen zurückkehrten, mussten sie nicht nur feststellen, dass alle Fahrzeuge bespuckt worden waren. Unbekannte hatten zerbrochene Glasflaschen unter die Reifen der städtischen Autos gelegt.  

Am Brüsseler Platz gestaltete sich die Situation abends ruhig, die von der Stadt engagierten Vermittler-Teams gingen erfolgreich ihrer Aufgabe nach. Anders stellte sich die Situation am Stadtgarten im Bereich Spichernstraße/Venloer Straße. Gegen 23.30 Uhr wurden rund 400 Personen angetroffen. Der Ordnungsdienst räumte den Bereich mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei des Landes NRW. Um 2 Uhr wurde dem Ordnungsdienst eine größere Personenansammlung am Zülpicher Platz gemeldet. 400 Personen hielten sich dort vor einer Gaststätte auf. Die Außendienst-Teams lösten die dortige Ansammlung auf.    

Samstag, 27. Juni:

Das hochsommerliche Wetter hielt am Samstag an und sorgte erneut für eine Vielzahl an Einsätzen sowie Aufträgen über die Leitstelle. So beschwerte sich etwa ein Bürger im Stadtbezirk Ehrenfeld über mehrere Plakate im öffentlichen Straßenland, auf denen offenbar Hakenkreuze aufgedruckt worden seien. Das Außendienst-Team konnte Entwarnung geben: Es handelte sich um Plakate des NS-Dokumentationszentrum im ELDE-Haus und der Stadt Köln, die an das Kriegsende vor 75 Jahren erinnern sollen. Das abgebildete Hakenkreuz ist auf dem Motiv durchgestrichen und mit der Parole "Fort mit dem Ding" versehen. Ein rechtsradikaler Bezug lag folglich nicht vor.  

Im Bereich des Naturschutzgebietes Dellbrücker Heide stellten die Einsatzkräfte vier Personen fest. Gegen diese werden nun Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet. Bei dieser Maßnahme wurde eine Außendienst-Mitarbeiterin mit den Worten "Du Schlampe" beleidigt. Der Ordnungsdienst erstattete Strafanzeige.  

Nach einer Bürgerbeschwerde wegen einer angeblichen Technoparty im Bereich des Naturschutzgebietes Albertisee (Kiesgrubensee Gremberghoven, Schwarzer Weg) kontrollierten Teams vor Ort, machten aber keine Feststellungen. Ferner suchten Kräfte den Markt am Porzer Autokino auf: Dort sprachen sie 65 Personen an, die keine Mund-Nase-Bedeckung trugen. Nach mündlicher Aufforderung legten diese Personen eine Mund-Nase-Bedeckung an oder verließen den Markt, so dass gemäß des mehrstufigen Verfahrens keine Bußgeld-Verfahren eingeleitet werden mussten.  

Am frühen Samstagnachmittag kontrollierten Teams des Ordnungsdienstes schwerpunktmäßig das Naturschutzgebiet Ginsterpfad im Stadtteil Weidenpesch. Dort trafen die Einsatzkräfte vier Personen sowie eine Person mit Hund an. Vier Verwarngelder wurden ausgesprochen, ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wird eingeleitet. Als weitere Schwerpunktkontrolle wurde wieder der Bereich Fühlinger See angefahren. Dieser war nur gering besucht. Der Ordnungsdienst sprach fünf Verwarngelder aus wegen Kfz, die sich in der Grünfläche befanden. Ferner ahndeten die Mitarbeitenden das nach KSO unerlaubte Anbringen einer "Slackline" zwischen zwei Bäumen mit einem Verwarngeld.  

Am Brüsseler Platz gestaltete sich die Situation abends erneut ruhig. Im Bereich des Stadtgartens (Venloer Straße/Spichernstraße) erreichten den Ordnungsdienst ab 22 Uhr Beschwerden wegen Verstößen gegen das Ansammlungsverbot gemäß Corona-Schutzverordnung und Ruhestörung. Dort hielten sich mehrere Hundert Personen im Bereich der Grünfläche rund um die Gastronomie und entlang der Mauer auf. Gegen 23.40 Uhr wurde mit der Räumung des Bereichs durch die Außendienst-Mitarbeitenden begonnen, diese war gegen 0.20 Uhr abgeschlossen.  

In der Nacht zu Sonntag gegen 1 Uhr wurden dem Ordnungsdienst mehr als 100 Personen gemeldet, die sich im Bereich des Kreisverkehrs Brüsseler Straße/Antwerpener Straße angesammelt hatten. Die Außendienst-Teams räumten den Bereich. Ebenfalls gegen 1 Uhr erreichte die Leitstelle eine Bürgerbeschwerde wegen einer Menschenansammlung vor einem Kiosk an der Aachener Straße. Dort trafen die Einsatzkräfte der Stadt etwa 40 Personen mit einer Musikbox an. Die Kräfte ließen die Musikbox ausschalten und lösten die Ansammlung auf.    

Der Ordnungsdienst hat seine Kontrollen am Sonntag, 28. Juni 2020, fortgesetzt.    

Quelle: Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Robert Baumanns

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