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Rettet den Regenwald. e.V - Opfert die Korallenriffe nicht der Kreuzfahrtindustrie

korallenriffDer Plan ist irre: Die Caymaninseln wollen in einem paradiesischen Korallenriff eine Landungsbrücke für Kreuzfahrtschiffe bauen. Dadurch sollen noch mehr Touristen nach George Town kommen. Für die karibische Unterwasserwelt wäre das Projekt tödlich. Einheimische Umweltschützer wollen es verhindern.

Die Karibik - wer denkt da nicht an blütenweiße Sandstrände, kristallklares Wasser und atemberaubende Korallenriffe. Kein Wunder, dass die Caymaninseln ein Traumziel für Taucher sind. Der Name „Eden Rock“ für das berühmteste Riff vor der Hauptstadt George Town ist keinesfalls übertrieben.

Doch der Regierung scheint der Schatz egal. Sie plant in den Korallenriffen eine Landungsbrücke für Kreuzfahrtschiffe zu bauen. Dadurch sollen noch mehr Touristen angelockt werden.

Bis zu acht Kreuzfahrtschiffe ankern heutzutage gleichzeitig wenige Hundert Meter außerhalb des Hafens. Die Touristen werden mit kleinen Booten an Land gebracht. Zukünftig wollen die Reedereien bei Jahr für Jahr größeren Schiffen nicht mehr tendern und drohen, nur noch Häfen mit Pier anzulaufen. Die Regierung sieht offenbar Einnahmen aus dem Tourismus in Gefahr und ist bereit, sich dem Willen den Konzerne zu beugen.

Versüsst wird ihnen das durch Zusagen der Reedereien MSC, Carnival, Royal Caribbean und Disney, sich an den Kosten zu beteiligen. Mit den ökologischen Schäden müssen die Caymans allerdings allein fertigwerden.

Sechs Hektar Korallenriffe und ebenso viel weiterer Meeresboden werden aufgerissen, umgewühlt und damit für immer zerstört. Das Wasser wird durch aufgewirbelten Sand milchig-trüb. Für viele Unterwasser-Lebewesen wirkt der Schleier wie ein Leichentuch. Wo bisher Korallen mit ihrem Skelett aus Kalk einen artenreichen Lebensraum schaffen, herrscht Beton. Die Umsiedlung der komplexen Riff-Ökosysteme in nicht betroffene Gewässer ist laut Meeresbiologen unmöglich.

Örtliche Umweltschützer haben die Regierung gezwungen, bei einem nationalen Referendum das Votum der Bevölkerung einzuholen. Das Datum ist noch offen. In der Zwischenzeit setzen sie auf internationale Unterstützung. Bitte unterschreiben Sie daher diese Petition.

ZUR PETITION!

Quelle: https://www.regenwald.org

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