das Kultur und Nachrichtenmagazin

06.- 20.10.2017 Ausstellung "choose entropie and burn - Christoph Lajendäcker"

ceab 01NEOLA art projects e.V. präsentiert in den Räumlichkeiten des Kunstvereins artrmx e.V. (Atelierzentrum Ehrenfeld) im Rahmen der Einzelausstellung choose entropie and burn Arbeiten des Künstlers Christoph Lajendäcker.

Die Aufstellungen Zusammenhänge erläutern und betrachten zu bestimmten Zeitpunkten gefasste Arbeits- und Gedankenübersichten. Dieser Text steht dabei im Kontext der Ausstellung choose entropie and burn und bildet mit den graphisch ausgearbeiteten Aufstellungen Zusammenhänge II.II und Zusammenhänge II.III den theoretischen Überbau zur Ausstellung.

Gegenstände der Ausstellung sind Bilder, Skulpturen, Grafiken und die zwischen diesen existierenden Zusammenhänge.

Insbesondere bildet die Ausstellung den Übergang zwischen zwei unterschiedlichen, geistig-artifiziellen Arbeitsmethoden ab, Archaische Schichtung und Meta Raum. Stellt man sich diesen Übergang bildhaft, in einem Koordinatensystem vor, kann er als Null-Durchlauf, als Schnittpunkt zweier Achsen, verstanden werden.

Die Methode Archaische Schichtung verstehet sich als einen Prozess des Grabens, Freilegens und Herauslösens von Vorhandenem. Demgegenüber konstruiert und projiziert Meta Raum Systeme und darin Zustände und Bewegung.

Der Übergang vom Graben zum Projizieren bildet sich konkret, in der Erscheinung der Ausstellungs- Objekte, als Entwicklung der primär zweidimensionalen zur dreidimensionalen Darstellung ab - bei gleichzeitig zunehmender Abstraktion der Oberfläche.

Die Umwandlung der Oberfläche vollzieht sich innerhalb der Methode Archaische Schichtung linear, von Bild zu Bild oder von Thema zu Thema, beginnend bei der menschlichen Körperlichkeit.

In Meta Raum erscheint der Zusammenhang der Objekte, Objektkonstellationen und Objektfelder mehrdimensional: versteht man die Entwicklung der Objekte bei Archaische Schichtung als Vektor, kreuzt dieser gewissermaßen auf einer Matrix-Fläche und wird durch die Objekte selber gebrochen oder umgeleitet. Im Null-Durchlauf pluralisiert sich der Vektor, wird bildhaft betrachtet durch ein komplexes Prisma zerlegt und faltet einen Raum auf, in dem sich die Beziehungen der Objekte, Objektkonstellationen und Objektfelder n-dimensional zueinander und ineinander vervielfältigen.

Gegenüber der Matrix-Fläche der Methode Archaische Schichtung ist Meta Raum ein in sich verknüpftes Tensor-Gefüge unterschiedlicher Maßstäblichkeit. Die einzelnen Zusammenhänge falten sich durch die einzelnen Stufen des Tensors hindurch.

Dieser „zweite Kosmos“ lässt sich nicht mehr mit der gleichen Offensichtlichkeit nachvollziehen wie die lineare Vektor-Entwicklung in der Archaischen Schichtung. Vielmehr versteht sich dieser Versuch der Sichtbarmachung eines projizierten, sich in sich wandelnden Interdependenz-Feldes als Abbild der Varianz des veränderbar-nicht-Offensichtlichen aus dem dennoch Ableitungen (Vektoren) in möglicherweise andere Zusammenhänge verweisen.

Aber, zieht man den Kreis der Betrachtung weiter und verlässt die Perspektive von der Analyse des Methodischen, wird der ausgestellte „Kosmos“ zu einer unscharfen Unendlichkeit abstrakter Romantik.

choose entropie and burn
Bilder, Graphiken, Objekte
Christoph Lajendäcker

Vernissage: Fr. 06. Oktober 2017, 19.00 Uhr
Lecture-Talk, about ceab: So. 15. Oktober, 15.00 Uhr
Finissage: Fr. 20. Oktober 2017, 19.00 Uhr
Öffnungszeiten: Do. - Sa. 17-20 Uhr, So. 12-16 Uhr

Atelierzentrum Ehrenfeld (AZE)
Hospeltstraße 69
50825 Köln

http://www.artrmx.com

In Zusammenarbeit mit: artrmx.e.V und NEOLA art projects

Weitere Informationen finden Sie unter: www.neola-art-projects.com und www.meta-raum.de

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