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10.12.2017 Buchpräsentation und Diskussion "Dekolonisierung des Denkens"

2017 12 10 dekolonisierung cover...mit Dr. Lizzy Attree und Dr. Rémi Tchokothe sowie Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst, Gerhardt Haag
Der kenianische Schriftsteller Ngugi wa Thiong’o (*1938) (Herr der Krähen, Träume in Zeiten des Krieges, Der gekreuzigte Teufel u.a.) war auch 2017 wieder für den Literaturnobelpreis nominiert. InDekolonisierung des Denkens analysiert er die geistigen Folgen des europäischen Kolonialismus, der Unterdrückung der Sprachen Afrikas und die damit einhergehende Zerstörung von Kulturen. Europas Sprachen, sein Blick auf Geschichte und Gegenwart beeinflussen das afrikanische Selbstverständnis bis heute. Die Pflege afrikanischer Sprachen stellt für ihn daher ein wesentliches Mittel zur Befreiung von kolonialen Herrschafts- und Denkstrukturen dar.

Übersetzt aus dem Englischen von Thomas Brückner, hrsg. von stimmen afrikas/ Allerweltshaus e.V. und Afrika Kooperative Münster e.V.
Hier geht es zur Facebookveranstaltung

Über Wirkungsgeschichte und aktuelle Bedeutung der Essays diskutieren:

Dr. Lizzy Attree, Direktorin des „Caine Prize for African Writing“, hat 2014 zusammen mit Dr. Mukoma Wa Ngugi den Mabati Cornell Kiswahili Prize for African Literature ins Leben gerufen, um das literarische Schreiben in afrikanischen Sprachen zu würdigen und die Übersetzung von und in afrikanische Sprachen zu fördern.
Dr. Rémi Tchokothe ist Akademischer Rat auf Zeit am Lehrstuhl Afrikanistik II der Universität Bayreuth. Im Sinne von Ngũgĩ wa Thiong'os Beförderung der Literaturen in afrikanischen Sprache hat er über Swahili Fiktion promoviert und war im Team der Universität Bayreuth, das Ngũgĩ wa Thiong’o 2014 die Ehrendoktorwürde verliehen hat.
Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst (Professorin für Afrikanistik an der Universität zu Köln) moderiert und Gerhardt Haag (Künstlerischer Leiter des africologneFESTIVAL) liest aus den Essays vor.

In Kooperation mit Afrika Kooperative Münster e.V., afrotopia, und Stimmen Afrikas

Buchpräsentation und Diskussion
10.12.2017 ab 13 Uhr
Eintritt 5 Euro, erm. 3 Euro

Allerweltshaus
Körnerstr. 77-79
50823 Köln

http://www.menschenrechte-koeln.de

 

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