Proteste erfolgreich: Münchner Stadtrat beschließt unabhängiges Gutachten, um bestmögliche Umsetzung des Bürgerentscheids zu prüfen

Nach intensiver Diskussion hat der Münchner Stadtrat in der heutigen Vollversammlung die Entscheidung über die Zukunft des Kohlekraftwerks HKW Nord 2 vertagt und sich zum Einholen eines unabhängigen Gutachtens entschieden. Der Wirtschaftsausschuss hatte ursprünglich vorgeschlagen, das Kraftwerk noch bis mindestens 2028 zu betreiben und in diesem Zeitraum noch weitere rund 4,5 Millionen Tonne Kohle zu verfeuern [1]. Das Umweltinstitut begrüßt die auf zwei Anträge von SPD und CSU hin gefallene Entscheidung des Stadtrats, nun in einem unabhängigen Gutachten prüfen zu lassen, wie der Bürgerentscheid „Raus aus der Steinkohle“ durch ein Verschieben des Kraftwerks in die Reserve bestmöglich umgesetzt werden kann.
„Wir sind hoch erfreut, dass...




